Meine Ausbildung bei der KATHREIN-Werke KG

Kathrein-Azubis erzählen: So war’s in Bristol

Im April 2016 nutzten die Kathrein-Azubis Simone Hermann, Johanna Denkschmid und Melanie Hupfauer die Chance, ein Praktikum im Ausland zu absolvieren. Sie hatten sich beim Auswahlverfahren für den dreiwöchigen Aufenthalt in Bristol (England) durchgesetzt. Nach ihrer Rückkehr konnten die drei Auszubildenden von interessanten Eindrücken berichten.

„Nachdem wir uns mit einem Motivationsschreiben an der Berufsschule beworben hatten, wurden in einem Interview auf Englisch unsere Sprachkenntnisse geprüft und unsere Erwartungen an ein Auslandspraktikum erfragt. Anschließend schrieben wir unsere Bewerbungen und schickten sie nach England. Im Januar erhielten wir dann die erfreuliche Nachricht, dass wir drei zusammen mit 17 anderen Mädchen nach Bristol fahren durften.

Am Sonntag, den 3. April 2016 trafen wir uns frühmorgens am Münchener Flughafen, um von dort aus nach London Heathrow zu fliegen. Mit anschließender Busfahrt kamen wir gegen 16:00 Uhr an der Bristol Coach Station an. Dort lernten wir unsere Gastfamilien kennen und wurden von ihnen herzlich empfangen.

Am nächsten Morgen traf sich unsere Gruppe mit unserer Organisatorin am St. Nicholas House, um den Ablauf der nächsten drei Wochen abzusprechen. Nachdem wir eine Stadtführung gemacht hatten, suchten alle die genauen Standorte ihrer Praktikumsbetriebe, um am darauffolgenden Tag vorbereitet in den ersten Arbeitstag zu starten.

Dann war es auch schon so weit: Der erste Arbeitstag stand vor der Tür und wir stellten uns in der jeweiligen Firma vor. Alle Kolleginnen und Kollegen waren sehr nett und hilfsbereit. Sie freuten sich sehr darüber, uns kennenzulernen und wollten viel über unser Leben in Deutschland wissen. Die Arbeit war abwechslungsreich und umfasste von Ablage über Kundenbefragungen bis hin zur Verwaltung von Bankkonten viele verschiedene Aufgabengebiete.

Nach der täglichen Arbeit verabredeten wir Mädchen uns und besuchten in Kleingruppen die unterschiedlichen Sehenswürdigkeiten in Bristol. Vom Cabot Tower hat man eine tolle Aussicht über die Stadt und auch die wundervolle Suspension Bridge ist auf jeden Fall einen Besuch wert. Abends aßen wir zusammen mit unseren Gastfamilien, tauschten uns über unsere Erlebnisse des Tages aus, spielten Spiele und schauten Filme an. So gab es viele Möglichkeiten, unsere Sprachkenntnisse zu verbessern und Informationen über das Leben in Bristol aus erster Hand zu bekommen.

In der zweiten Woche kamen unsere Lehrerinnen nach Bristol, um uns in den Praktikumsbetrieben zu besuchen. Während dieser Zeit machten wir gemeinsam einen Gruppenausflug nach Cardiff, der Hauptstadt von Wales. Dort besuchten wir das Cardiff Castle und fuhren nach einem gemeinsamen Mittagessen mit dem Wassertaxi an die Bucht Cardiffs.

Auch ein Ausflug nach London durfte nicht fehlen. Am zweiten Wochenende fuhren wir zu fünft für zwei Tage in die Landeshauptstadt. Wir hatten ein strenges Tagesprogramm, da wir so viel wie möglich während dieser kurzen Zeit sehen wollten. Neben dem Buckingham Palace, dem Big Ben und der Tower Bridge konnten wir noch viele andere Sehenswürdigkeiten besichtigen. Nach einer Nacht im Hostel fuhren wir am nächsten Morgen mit dem London Eye und versüßten uns den Tag anschließend im dreistöckigen M&Ms-Laden. Nach einem ausgiebigen Essen kehrten wir am späten Abend wieder nach Bristol zu unseren Gastfamilien zurück.

An unseren freien Tagen besuchten wir außerdem die Städte Bath, Cheddar, Wells, Glastonbury und das Meer bei Weston-Super-Mare. Diese Orte spiegelten den englischen Lebensstil auf besondere Art und Weise wider. Am Samstag, den 23. April ging es dann mit einem lachenden und einem weinenden Auge schon wieder zurück nach Deutschland. Während unserer dreiwöchigen Reise haben wir viele schöne Momente erlebt und unsere Sprachkenntnisse durch die Arbeit und unsere Gastfamilien verbessert. Dadurch sind wir nun selbstbewusster, unsere Englischkenntnisse im Alltag und im Berufsleben anzuwenden.“

Drei Wochen in London - ein Erfahrungsbericht

Auslandsaufenthalte sind eine Bereicherung im Leben von jungen Leuten, sei es während des Studiums oder begleitend zum Beruf. Isabell Späth, Auszubildende bei Kathrein, hatte im November 2015 die Gelegenheit, im Rahmen des EU-Programms „Erasmus+“ drei Wochen in London zu verbringen und dabei auch ein Praktikum zu absolvieren. Gefördert wurde sie dabei durch die Organisation KulturLife und ihren Arbeitgeber, der die Mitarbeiterin freistellte und die Kosten für den Aufenthalt übernahm. Ein Erfahrungsbericht fasst ihre Eindrücke zusammen.

„Vor dem Auslandsaufenthalt mussten einige Vorbereitungen getroffen werden. Die Organisationen benötigten von jeder Schülerin ein Motivationsschreiben in Deutsch und Englisch sowie einen EU-Lebenslauf in Englisch. Zudem führten wir ein Interview auf Englisch durch, in dem wir noch einmal unsere Gründe für den Auslandsaufenthalt darlegen mussten und zugleich unsere englische Sprache geprüft wurde.

Jede Schülerin bekam die Aufgabe, sich vor Beginn der Reise in einer Selbstevaluation in verschiedenen Bereichen wie z. B. englische Sprache und Hörverständnis, aber auch in sozialen Gesichtspunkten wie Selbstbewusstsein einzuschätzen. Unsere Lehrerin Frau Großmann bereitete uns auf den Auslandsaufenthalt mit zahlreichen Vokabeln, interkulturellen Informationen und Hintergründen in ihren Unterrichtsstunden vor.

Am 08.11.2015 war es soweit. Die zwölfköpfige Gruppe machte sich auf den Weg nach London. Abflug war um 07:40 Uhr in München. Ankunft nach englischer Zeit um 09:00 Uhr in Heathrow. Von dort wurden wir von einem Shuttle Service abgeholt und zu einem Sammelplatz bei  Honor Oak gebracht, an dem die Gastfamilien auf uns warteten und uns in Empfang nahmen. Dort konnten wir die ersten Eindrücke von London sammeln.

Die Gastfamilie war freundlich, integrierte uns jedoch nicht direkt in ihr Familienleben, da wir eine kleine abgetrennte Wohnung mit Schlafzimmer, Küche und Bad hatten. Diese kleine Wohnung teilten wir uns mit zwei Französinnen, wodurch ich auch meine Kenntnisse in Französisch einbringen konnte. Die Gastmutter brachte unser Abendessen jeden Tag in unsere Wohnung und fragte nach unserem Befinden und gab uns, wenn nötig, Tipps, um sich in London zurechtzufinden.

Am zweiten Tag nach unserer Ankunft besuchten wir eine Fremdsprachenschule, in der ein Lehrer einen Einführungstag veranstaltete. Er half uns, unsere Arbeitswege zu finden und informierte uns über typische englische Kultur und Lebensweise. Der tägliche Arbeitsweg von der Gastfamilie in Catford zu meiner Arbeitsstelle, welche sich im Zentrum Holborns befand, war beeindruckend und durchaus ungewohnt. Man nahm einige öffentliche Verkehrsmittel in Anspruch und musste mehrmals umsteigen. Zugleich befand sich meine Arbeitsstätte mitten im Zentrum, wodurch man bereits auf dem Arbeitsweg viele interessante Sehenswürdigkeiten, wie z. B. London Eye, Big Ben und die Tower Bridge entdecken konnte.

Ich arbeitete mit einer Mitschülerin in der Recruiting Company „Sheridian Main“, einer Zeitarbeitsfirma. Während ich im Büro eingesetzt wurde, wurde meine Mitschülerin am Empfang gebraucht. Meine Hauptaufgaben waren Datenbankarbeiten, Lebensläufe downloaden, analysieren und auswerten sowie geeignete Bewerber per E-Mail anwerben. Hinzu kamen typische Büroarbeiten wie Dokumente archivieren, Excel-Listen bearbeiten. Unsere Arbeitskollegen waren sehr freundlich, aufgeschlossen und hilfsbereit.

Meine Mitschülerin Pia und ich mussten meist von 09:00 Uhr bis 17:00 Uhr arbeiten. An zwei Tagen durften wir die Arbeit auch etwas früher verlassen, um die Zeit noch sinnvoll in der Stadt nutzen zu können und London von all seinen Seiten besser kennen zu lernen. Für unsere Kollegen war die tägliche Arbeitszeit deutlich länger. Zudem wurde ersichtlich, dass die Arbeitsweisen und Arbeitsbedingungen in London anders als in Deutschland sind.

Die Wochenenden konnten für Sightseeing und Shopping genutzt werden. Viele beeindruckende Sehenswürdigkeiten, wie z. B. das Bankenviertel, Greenwich, London Eye, Big Ben, Tower Bridge, Madame Tussauds, Buckingham Palace ,aber auch die Oxford Street und der Hyde Park machten den Aufenthalt zu etwas Besonderem. Auch Frau Großmann kam uns eine Woche besuchen, informierte sich in unseren Praktikumsbetrieben, sah nach dem Rechten und unternahm mit uns eine großartige Sightseeingtour.

Insgesamt war der Aufenthalt, trotz mancher kleiner Herausforderungen, sehr positiv. Der dreiwöchige Aufenthalt stärkte mein Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen, da ich jegliche Situation in englischer Sprache alleine meistern musste. Zudem wurden mein Hörverständnis sowie die englische Sprache verbessert. In der Arbeit bekam ich interessante Einblicke und konnte viele positive Erfahrungen sammeln. Ich traf auf Menschen mit verschiedenen kulturellen Hintergründen und konnte den Londoner Lebensstil hautnah miterleben. Zudem konnte ich an den Wochenenden viele interessante Sehenswürdigkeiten besuchen und London von jeglicher Seite kennenlernen. Meiner Meinung nach sollte jeder die Chance nutzen und solch ein Angebot wahrnehmen, wenn er die Gelegenheit dazu hat.

 

Isabell Späth

Erfahrungsbericht: Auszubildender zum Technischen Produktdesigner

Im September 2013 startete ich meine Berufsausbildung zum Technischen Produktdesigner bei der KATHREIN-Werke KG. Die Ausbildung in einem Unternehmen, das in einer der wichtigsten Zukunftsbranchen tätig ist, schien für mich die perfekte Wahl zu sein. Daher habe ich mich bei Kathrein beworben.

Das erste Lehrjahr begann mit einem Grundkurs, in dem ich Einblicke in die Grundlagen der Metallbearbeitung bekam. Dies wurde mir theoretisch und anschließend auch praktisch vermittelt. Zudem lernte ich viele andere Azubis kennen. Anschließend erlernte ich im Ausbildungsbüro der Technischen Produktdesigner die Grundlagen des technischen Zeichnens. Bevor ich kleinere Aufträge von Konstrukteuren übernahm, wurde ich in die 3D-Zeichensoftware und viele anderen Programme eingearbeitet.

Im zweiten Lehrjahr bekam ich Einblicke in die Fachabteilungen FEM (Filter-Entwicklung-Mechanik) und SEM (SAT-Entwicklung-Mechanik). In diesen Abteilungen wurden mir Funktionsweisen von Produkten erklärt und ich habe selbst bei Bauteilen und Baugruppen mitkonstruiert. Dabei hat sich der theoretische Lernstoff der Berufsschule mit der Ausbildung bei Kathrein ideal ergänzt. Weil man regelmäßig die Abteilungen wechselt, lernt man viele Kollegen/innen und Arbeitsmethoden kennen, da nicht jede Abteilung exakt gleich arbeitet. Zudem konnte ich bei den zwischendurch stattfindenden Kursen (z. B. Dreh- und Fräskurs, Schweißkurs, usw.) sowie dem Betriebsunterricht mein Wissen erweitern.

Seit September 2015 befinde ich mich im dritten Lehrjahr, das für mich vermutlich das letzte Lehrjahr sein wird, da ich durch gute Leistungen die Ausbildungszeit um 0,5 Jahre verkürzen möchte. Kathrein unterstützt mich bei meinem Vorhaben, sofern meine Leistungen passen, und das auch beim Nachholen von fehlendem Lernstoff. Das letzte Jahr werde ich in der Abteilung MES bei der Entwicklung von Sonderantennen im Mobilfunkbereich mitarbeiten. Darauf freue ich mich schon sehr.


Florian Stephan
Technischer Produktdesigner in der Ausbildung

Erfahrungsbericht: Auslandspraktikum in England

Ein Auslandsaufenthalt ist bei Studenten inzwischen weit verbreitet, für Azubis aber nach wie vor etwas ganz Besonderes. Dabei lohnt sich ein Praktikum im Ausland in jedem Fall: Es bietet die Chance, sich zu qualifizieren, neue Kontakte zu knüpfen und internationale Erfahrungen zu erwerben. Im Rahmen der Ausbildung zur Industriemechanikerin bei Kathrein erhielt Andrea Perl die Möglichkeit, ein vierwöchiges Praktikum vom 04. Oktober 2014 bis zum 01. November 2014, in Dudley (Birmingham), zu absolvieren. Nach ihrer Rückkehr fasste sie ihre Eindrücke zusammen.

„Bei der Organisation und der Finanzierung des Auslandsaufenthaltens bekam ich neben der Unterstützung von Kathrein auch Hilfe von der Wirtschaftsakademie Schleswig-Holstein und dem Dudley College, die unter anderem den Kontakt zu meinem Praktikumsbetrieb und der Gastfamilie herstellten.

Während der ersten Woche nahm ich an einem Sprachkurs am Dudley College teil, um meine Englischkenntnisse aufzufrischen und diese ein wenig zu verbessern. Außerdem konnte ich dort einen Einblick in die kulturelle Vielfalt des englischen Alltagslebens erhalten und habe viele interessante Menschen aus Pakistan, dem Iran, Portugal, Indien, Polen, Russland, Japan und Saudi-Arabien kennengelernt. Jeder hatte seine ganz eigenen Gründe, warum er ausgerechnet in Dudley gelandet ist. Doch was alle vereinte war, dass sie alle unglaublich gastfreundlich waren. Dies reichte sogar soweit, dass ich von einer pakistanischen Mitschülerin zu ihrer Hochzeit eingeladen wurde.
In der zweiten Woche begann ich bei Savigny Oddie Limited zu arbeiten. Die kleine Firma mit 14 Angestellten stellt hauptsächlich Teile für Fremdfirmen her und hat sich auf CNC-Fräsen und -Drehen sowie Laser- und Biegebearbeitung spezialisiert. Sie produziert aber auch eine durch ein Patent geschützte Verbindungstechnik.

Während meines Aufenthaltes erhielt ich die Möglichkeit, meine Kenntnisse in der CNC-Fräs- und Drehprogrammierung zu vertiefen und Erfahrungen im Umgang mit mir fremden Maschinen zu sammeln. Ebenso lernte ich, einen Laser und eine Abkantpresse zu bedienen. Doch neben dem fachlichen Aspekt konnte ich auch einen Einblick in die Arbeitsweise einer Firma erhalten, die hauptsächlich von der Zerspanung lebt. Des Weiteren wurden mir die Unterschiede in der Arbeitnehmerfreundlichkeit zwischen Deutschland und Großbritannien bewusst. Trotz der Tatsache, dass die Umsatzziele des Unternehmens pro Monat und Jahr bekannt waren und die Motivation steigerten, kam der Spaß doch nie zu kurz. Und die Teepausen auch nicht.

Da es sich bei Savigny Oddie um eine sehr kleine Firma handelt, ist der Kontakt der Mitarbeiter ein ganz anderer. So kennen sich die Leute nicht nur untereinander, sondern auch die dazu gehörigen Familien und Lebensgeschichten. Die zwischenmenschlichen Beziehungen werden auch durch gemeinsame Urlaube und Abendgestaltungen verstärkt.

Man kann sagen, dass es sich bei diesem Unternehmen mehr um eine kleine Familie handelt, in die auch ich herzlich aufgenommen wurde und sie haben es mit Humor genommen, wenn ich zum dritten Mal nachgefragt habe, weil ich etwas nicht verstanden hatte. Sie wissen, dass sie einen schwierigen Dialekt sprechen.

Natürlich bestand mein Leben dort nicht nur aus Arbeit. Ich war bei einer älteren Dame untergebracht, die sich alle Mühe gegeben hat, meinen Aufenthalt dort so angenehm wie möglich zu gestalten. Zur selben Zeit lebten dort noch zwei andere Austauschschülerinnen aus Chile und Kanada. An den Wochenenden machten wir viele Ausflüge, unter anderem in das Black Country Living Museum, das das Leben in der Region um 1900 zeigt.

Außerdem durfte ein Besuch im nahegelegenen Birmingham nicht fehlen, das neben zahlreichen Sehenswürdigkeiten und Einkaufsmöglichkeiten auch ein Oktoberfest zu bieten hatte. Dieses bestand aus einem fast leerem Bierzelt und schlechter Stimmungsmusik, was im Vergleich zum echten Oktoberfest schon ein bisschen zu wünschen übrig ließ.

Alles in allem war mein Aufenthalt in Großbritannien ein sehr interessanter, aufschlussreicher und vor allem abwechslungsreicher Abschnitt in meinem Leben, den ich auf keinen Fall mehr missen möchte. Ich hatte nicht nur die Möglichkeit, meine Englisch-Fähigkeiten und meine Fachkenntnisse zu verbessern, sondern erhielt einen Eindruck von vielen Kulturen. Zusätzlich konnte ich für mich komplett neue Erfahrungen mit der englischen Lebensweise sammeln. Auch lernte ich die Menschen dort als unglaublich nett, gastfreundlich und stets bemüht, mir einen spannenden Aufenthalt zu ermöglichen, kennen.“

Andrea Perl

 

 

Erfahrungsbericht: Auszubildender zum Elektroniker für Geräte und Systeme

Im September 2012 startete ich meine Ausbildung zum Elektroniker für Geräte und Systeme bei Kathrein in Rosenheim. Der Grund, warum ich mich bei Kathrein beworben habe, ist der gute Ruf und die solide Beständigkeit der Firma.

Zu Beginn war ich sehr nervös, da ich nicht wusste, was mich erwarten würde. Doch bereits in der ersten Woche wurde mir die Nervosität genommen, da mir die Möglichkeit gegeben wurde, einen Einblick in die nächsten 3 Ausbildungsjahre zu bekommen.

Das erste Jahr in der Lehrwerkstatt bereitete mir sehr viel Freude, da mir hier die grundlegenden Fertigkeiten der Elektrotechnik mitgegeben wurden. Weder Theorie noch Praxis kamen hier zu kurz.
Die Zusammenarbeit mit den anderen Auszubildenden bereitete mir große Freude und unser Teamwork wurde um einiges verbessert.

Im zweiten Lehrjahr bekam ich einen Einblick in die Produktion. Hier wurden mir die Zusammenhänge und Abläufe der Abteilungen genauestens erklärt. Zudem wurde ich in einige Fertigungsprozesse der Abteilungen mit eingebunden. Bereits nach kurzer Zeit ist man selbst eine tragende Stütze der Abteilung und man wird vielseitig eingesetzt.

Sehr zu loben ist das Fachwissen der Mitarbeiter, die mir ihr Wissen bereitwillig mitgegeben haben.
Im dritten Lehrjahr soll mehr die Entwicklung im Mittelpunkt der Ausbildung stehen und so sind wir alle in den entsprechenden Abteilungen eingesetzt. Hier lerne ich, wie unsere Produkte konzipiert, entwickelt, verbessert und getestet werden.
Einmal die Woche treffen wir uns in der Lehrwerkstatt um neue Inhalte zu lernen bzw. alte Inhalte zu vertiefen.

Aktuell unterstütze ich die Mitarbeiter in der Automotive-Entwicklung beim Aufbau der Prototypen von Umschaltmatrizen, die international bei uns eingesetzt werden.

Bernhard Padeller
Auszubildender zum Elektroniker für Geräte und Systeme

 

 

Erfahrungsbericht: Kaufmännische Auszubildende

Im September 2012 startete ich meine Berufsausbildung zur Industriekauffrau bei der KATHREIN-Werke KG. Die Ausbildung in einem mittelständischen, international tätigen Unternehmen schien für mich die perfekte Wahl zu sein. Auch die zentrale Lage, mitten in Rosenheim, ist ein Vorteil.

Schon im ersten Lehrjahr übernahm ich Verantwortung und erledigte Arbeiten selbstständig. Vom Kollegenkreis wurde ich herzlich aufgenommen, was mir den Übergang vom Schul- ins Berufsleben erheblich erleichterte. Da man regelmäßig neue Abteilungen und Menschen kennen lernt, wird die Arbeit garantiert nie langweilig. Ich habe bereits in die unterschiedlichsten Aufgabenbereiche, vom Vertrieb über Logistik, Einkauf, Personal, Buchhaltung bis hin zur Qualitätssicherung, Einblick bekommen - So lerne ich nach und nach die genauen Arbeitszusammenhänge im Unternehmen kennen.

Im Betriebsunterricht trifft man nicht nur regelmäßig seine Azubi-Kollegen, zusätzlich wird man auf Prüfungen in der Berufsschule vorbereitet und erledigt spannende Projektarbeiten in Gruppen. Auf Veranstaltungen wie der Azubi-Weihnachtsfeier oder dem Fußball-Turnier lernt man seine Kollegen auch außerhalb der Arbeit kennen.
Besonders gut finde ich, dass Kathrein mir einen zweiwöchigen Auslandsaufenthalt in London ermöglichte, der von der Berufsschule organisiert wurde.
Die Azubis haben zudem die Möglichkeit auf Berufsinfomessen zu fahren und das Unternehmen nach außen zu präsentieren.

Schon während der Ausbildung wird man bei Kathrein vor Herausforderungen gestellt, das fördert die persönliche Weiterentwicklung sowie das Erkennen von eigenen Stärken und Schwächen.
Ich rate Willen und Ehrgeiz in der Ausbildung zu zeigen, denn eine abgeschlossene Berufsausbildung mit guten Leistungen öffnet für das spätere Berufsleben viele Möglichkeiten. Als ausgebildete Industriekauffrau stehen einem unzählige Türen offen, mit vielen Weiterbildungsmöglichkeiten.

Ich befinde mich nun im dritten Lehrjahr und werde für die letzten sechs Monate meiner Ausbildung in einer Fachabteilung eingesetzt. Auf diese neue Herausforderung freue ich mich schon sehr.

Ramona Heinrich
Kaufmännische Auszubildende