Forscherinnen-Camp 2018: 12 Schülerinnen, 5 Tage, ein Auftrag

Vierte Runde für das Forscherinnen-Camp in Rosenheim: Während der Herbstferien bekamen bayerische Schülerinnen zwischen 15 und 18 Jahren wieder die Möglichkeit, in die Rolle einer Ingenieurin zu schlüpfen. Bereits zum vierten Mal richtete Kathrein das Camp in Rosenheim zusammen mit der Technischen Hochschule Rosenheim und dem Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft (bbw) aus. Dieses Jahr drehte sich alles um das Thema „Smart Home – drahtlose Identifikation von Gegenständen“. Die Mädchen erwartete eine spannende Woche mit vielen Einblicken in die Berufs- und Studienwelt. Wir haben die Mädchen Tag für Tag begleitet.

#Tag 1: Einführungstag an der Technischen Hochschule Rosenheim

Zwölf junge Forscherinnen, fünf Tage, ein Auftrag: Voller Spannung trafen die Camp-Teilnehmerinnen heute Früh an der Hochschule ein. Erster Programmpunkt waren die Begrüßung durch die Projektpartner und offizielle Bekanntgabe des Forscherinnen-Auftrages. Dieser war symbolisch auf einem großen Plakat abgedruckt. Begeistert bestätigten die Mädchen mit ihrer Unterschrift: „Wir nehmen diesen Auftrag an!“ Die Mädchen duften sich im Laufe der Woche der Herausforderung stellen, ein Display für einen Kühlschrank zu konzipieren, das in Echtzeit zeigt, welche Lebensmittel ein- und ausgelagert werden.

Anschließend lernten die Camp-Teilnehmerinnen die Hochschule und ihr breites Studienangebot kennen. Zur Vertiefung ihres Forscherinnen-Projektes besuchten sie eine Vorlesung und durften sich selbst im Informatik-Labor versuchen.

#Tag 2: Los geht’s mit der Projektarbeit

Heute lernten die jungen Forscherinnen „die Welt des IoTs“ kennen. IoT steht für „Internet of things“ und bedeutet, dass künftig immer mehr Gegenstände des Alltags internetfähig sind – und dadurch miteinander vernetzt und gesteuert werden können. Unser Kollege Christian Schnebinger, Sales Manager IoT bei Kathrein Solutions, gab hierzu eine kurze Einführung. Danach übernahm Dr. Stoyan Iliev, Leiter Hardwareentwicklung bei Kathrein Solutions, und stellte den Mädchen das Projekt nun erstmals im Detail vor.

Danach durchliefen die Mädchen in Gruppen verschiedenen Stationen, welche für die Umsetzung ihres Projektes essenziell waren: Eine Gruppe erfuhr mehr über die Auswahl geeigneter Transponder, die andere tauchte in die Welt der RFID-Reader ein und die dritte Gruppe begann, das Display für den Kühlschrank mit HTML und CSS zu gestalten. Da die Gruppen rotieren, lernt jedoch jedes Mädchen bis zum Ende des Camps jeden Projektteil kennen.

#Tag 3: Fertigstellung des Forscherinnen-Auftrags

Und weiter ging es heute: An den verschiedenen Stationen führten die Forscherinnen ihre Projektarbeit fort und trugen anschließend ihre Ergebnisse zusammen.

Highlight des Tages war eine Interviewrunde mit Ingenieurinnen. Bei unseren Kolleginnen Claudia Daurer, Andrea Perl und Susanne Kürschner bekamen die Mädchen zahlreiche Informationen zu den Perspektiven und Entwicklungsmöglichkeiten einer Ingenieurin und konnten ganz offen ihre Fragen loswerden.

#Tag 4: Spaß im Team

Nach den letzten projektintensiven Tagen, galt es nun, die Ergebnisse in eine Präsentation zu packen. Die Mädchen nutzten den Vormittag, um kreativ zu werden – schließlich wollten sie ihr Projekt am nächsten Tag vor Zuschauern vorführen. Ein Ausflug in den Kletterwald lockerte den Tag noch auf und schweißte das Team weiter zusammen.

#Tag 5: Der große Tag

Eine spannende Woche ging heute zu Ende: Am letzten Camp-Tag präsentierten die jungen Mädchen auf kreative Weise die Ergebnisse ihres Forscherinnen-Auftrags. Sie haben die Aufgabe mit Bravour gemeistert. Zur Abschlussveranstaltung an der Hochschule Rosenheim waren auch ihre Eltern sowie Vertreter von Kathrein, der Hochschule und des bbw gekommen. Ein gemeinsamer Imbiss rundete das Event ab.

Und das sagten die Teilnehmerinnen:

„Ich fand, dass das Camp sehr schön war und es hat sehr viel Spaß gemacht.“

Svenja, 15

„Ich fand das Forscherinnen-Camp echt toll. Und ich werde ein paar Mädels echt vermissen, weil man die nicht so schnell wiedersieht, da sie von überall herkommen.“

Charlotte, 15

 

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