Kathrein am erfolgreichen Test des ORI-Standards im LTE-Netz beteiligt

Kathrein hat den Test des weltweit ersten LTE-Netzes unterstützt, das den Standard ORI (Open Radio Equipment Interface) nutzt. Durch diesen werden Komponenten verschiedener Hersteller an einem Mobilfunkstandort zueinander kompatibel (Base Band Unit der Basisstation und das Remote Radio Head). Der Versuch wurde vom Mobilfunkanbieter Vodafone zusammen mit Kathrein und dem japanischen Technologiekonzern Fujitsu erfolgreich durchgeführt.

Die bei dem Funktionstest eingesetzte LTE-Basisstation war mit RRH-Komponenten von Kathrein sowie mit einer BBU-Ausrüstung von Fujitsu konform zu ORI Release 1 bestückt, die Verbindung erfolgte durch Glasfaserkabel.  „ORI setzt auf der bestehenden Schnittstelle CPRI auf und bietet im Vergleich dazu einige Vorteile, zum Beispiel eine bessere Interoperabilität, höhere Leistung und weniger Testaufwand“, sagt Burkhard Mann, Leiter der Software-Entwicklung bei Kathrein. Dies reduziere langfristig die Kosten in der Telekommunikationsindustrie.

Durch ORI sind Netzbetreiber flexibler, denn sie können die BBU und das RRH-Equipment verschiedener Anbieter einsetzen. Letztlich führt dies zu mehr Innovationen hinsichtlich Leistung und Design bei diesen zentralen Mobilfunkkomponenten. Der ORI-Standard unterstützt LTE Advanced und UMTS bereits in Release 1 sowie GSM/GPRS-Systeme und Optimierungen für C-RAN-Architekturen ab den Releases 3 und 4.

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