Kathrein strafft Lieferkette und richtet Produktion neu aus

Press image from the Kathrein Mobilcom Austria building

Kathrein passt im Rahmen seiner Restrukturierung die Lieferkette an. Im Zuge dessen werden ein neues Produktionskonzept eingeführt und Fertigungsstandorte geschlossen.

Damit reagiert Kathrein auf die gestiegenen Anforderungen des Marktes. „Um unsere Wettbewerbsposition zu stärken, müssen wir die Wünsche unserer Kunden noch besser erfüllen und noch schneller liefern. Daher organisieren wir unsere Lieferkette neu“, erläutert Jürgen Walter, Chief Operating Officer der Kathrein Gruppe. „Wir vertikalisieren die Produktion in unseren Werken und sorgen mit neuen Lieferantenstrategien für eine flexiblere Materialversorgung. Zugleich konsolidieren wir Produktgruppen in den einzelnen Standorten - das ermöglicht mehr Flexibilität und spart Zeit.“

Die Fertigung von Mobilfunkantennen übernehmen künftig allein die Werke in Timișoara (Rumänien) und Tetla (Mexiko). Der Produktionsstandort in Shenzhen (China) spezialisiert sich auf die Fertigung von Antenna Line Devices und Antennenfiltern. Die Fertigungsstätten in Österreich (Kathrein Mobilcom Austria) und in Tschechien (KEL Electronic GmbH) werden geschlossen. In Niederndorf sind rund 230 Stellen betroffen, in Bělá nad Radbuzou etwa 140.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wurden bei Informationsveranstaltungen darüber in Kenntnis gesetzt. Gemeinsam mit den Arbeitnehmervertretern wird jetzt über einen Sozialplan verhandelt.

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