Kathrein unterstützt digitale Start-Ups

Kathrein ist Kooperationspartner des neuen digitalen Gründerzentrums in Rosenheim. Dort finden junge Unternehmer ideale Bedingungen für ihren Weg in die Selbstständigkeit. Das „Stellwerk 18“ soll bis zum Herbst 2018 auf dem Bahnhofsareal Nord in Rosenheim entstehen.

Seine Vision sei ein „Silicon Valley an den Alpen“, sagte der CSU-Landtagsabgeordnete Klaus Stöttner, einer der politischen Wegbereiter und Ideengeber für das Projekt, bei der symbolischen Scheckübergabe durch Bayerns Wirtschaftsministerin Ilse Aigner. Rosenheim habe mit Ingolstadt als Sitz des Automobilkonzerns Audi extrem starke Konkurrenz gehabt. Obwohl für jeden Regierungsbezirk nur ein Gründerzentrum vorgesehen ist, entschied sich die Jury dafür, beiden Bewerbern den Zuschlag zu geben.

Zunächst stellt die Staatsregierung 1,25 Millionen Euro als Anschubfinanzierung zur Verfügung. Rosenheims Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer nahm das „vorzeitige Weihnachtsgeschenk“, wie sie sagte, mit sichtlicher Freude entgegen. Die viele Arbeit für die 158 Seiten starke Bewerbung habe sich ausgezahlt.

Kathrein unterstützt Netzwerk-Aktivitäten

Als Gastgeber für die Übergabe des Förderbescheids begrüßte Anton Kathrein, CEO der Kathrein-Gruppe, zahlreiche Vertreter aus Politik und Wirtschaft sowie von den Medien. Die Innovationswerkstatt, ein renovierter Produktionsraum aus den Anfangsjahren der Firma, bot für die Veranstaltung den idealen Rahmen. „Hier ist der Gründungsgeist förmlich spürbar“, sagte Kathrein.

Im digitalen Zeitalter sei das neue Gründerzentrum eine ideale Plattform, um innovative Ideen in die Tat umzusetzen. „Wir sind gerne bereit, als ein etablierter Ansprechpartner aus der Wirtschaft die Gründerszene im Raum Rosenheim zu unterstützen“, so Kathrein weiter. Dazu gehöre zum Beispiel, Start-Ups mit Coaching, Mentoring und Beratung unter die Arme zu greifen.

Starke Wirtschaft in der Region 18

Die Wirtschaftsministerin hob in ihrer Rede die ausgezeichnete Bewerbung hervor, die von Stadt und Landkreis bei der Staatsregierung eingereicht worden war. „Ganz besonders hat der Jury imponiert, dass mit dem Stellwerk 18 die Vernetzung nicht nur in der Region gefördert wird, sondern auch über die Landesgrenze hinaus“, unterstrich Aigner. Mit der Fachhochschule Kufstein hat einer der 25 Partner des Projekts seinen Sitz in Österreich.

Die Ministerin verwies zudem auf die hohe Wirtschaftskraft in Südostoberbayern. „Die starke Industrie in der Region bietet zahlreiche Kontaktpunkte für die jungen Unternehmer. Daraus können auch die ersten Kundenbeziehungen erwachsen“, so Aigner.