RFID-Technik von Kathrein macht Ampel smart

Source: HPA

Am Hamburger Hafen ist seit kurzem die erste intelligente Ampel in Betrieb. Sie reagiert auf Fahrzeuge sowie Fußgänger und richtet ihre Rot-Grün-Phasen auf deren Bedürfnisse hin aus. Mittels drahtloser Kommunikation, bei der RFID-Technik (Radio Frequency Identification) von Kathrein zum Einsatz kommt, soll der Lkw-Verkehrsfluss optimiert werden. Außerdem sollen Fußgänger schneller und sicherer durch das stark befahrene Hafenareal gelangen.

Die Technik des sogenannten "smartPORT Traffic Light" funktioniert so: Fahrzeuge und Fußgänger werden mit einem RFID-Chip ausgestattet, der mit einem Kathrein RFID-System an der Ampel über WLAN kommuniziert. Die intelligente Ampel kann so den Verkehr je nach Andrang steuern. Nähert sich eine Lkw-Kolonne einer Kreuzung, meldet sie sich bei der intelligenten Ampel an, um die Grünphase vorzuziehen oder zu verlängern. Zwischenstopps werden vermieden. Zugleich werden die Fahrer auf einem kleinen Bildschirm im Führerhaus darüber informiert, ob sie an der Ampel halten müssen oder weiterfahren können.

„Die RFID-Technik ist ein wichtiger Baustein der Fahrzeug-Umwelt-Vernetzung“, erläutert Thomas Brunner, Sales Manager bei Kathrein RFID. „Unsere leistungsstarken und zuverlässigen RFID-Lösungen erfüllen die technischen Anforderungen in hervorragender Weise, wie das Projekt in Hamburg zeigt.“ Die Hafenverwaltung Hamburg Port Authority (HPA) ist vom Nutzen der RFID-Technologie überzeugt. Sie will weitere intelligente Ampelanlagen aufstellen, um den Lkw-Verkehr optimal durch das riesige Areal zu steuern. Das sei nicht nur wirtschaftlich sinnvoll, weil die Lastwagen schneller ans Ziel kommen, sondern schone auch die Umwelt. Zudem steige die Sicherheit für Fußgänger: Sie werden von der Ampel erkannt, die über Funk eine Meldung in das sich nähernde Fahrzeug übermittelt. Der Fahrer hat so genügend Zeit, sich auf die Fußgänger einzustellen.

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