Staatsminister Huber besucht Kathrein

Der Leiter der Bayerischen Staatskanzlei, Dr. Marcel Huber, hat sich bei einem Besuch in Rosenheim über aktuelle Innovationsprojekte bei Kathrein und die Entwicklung der Mobilfunkindustrie hin zum neuen Standard 5G informiert. Hintergrund für den Besuch des Staatsministers war die Digitalisierungsstrategie der Bayerischen Staatsregierung. Diese ist dazu im engen Austausch mit wissenschaftlichen Einrichtungen und führenden Unternehmen.

Einleitend erläuterte Anton Kathrein, CEO der Kathrein-Gruppe, die Strategie des Unternehmens. „Wir sehen in neuen Märkten und Marktsegmenten vielversprechende Chancen“, sagte Kathrein. Zum einen werden die regionalen Kundenbedürfnisse mit speziellen Lösungen bedient, zum anderen expandiert Kathrein im Lösungs- und Servicegeschäft. „Mit unserer einzigartigen Technologiekompetenz sind wir Vorreiter in der vernetzten Welt“, so der Firmenchef.

Anschließend besichtigte der Staatsminister verschiedene Forschungsprojekte bei Kathrein. Im Fokus stand dabei der neue Mobilfunkstandard 5G, der in ein paar Jahren den Mobilfunkmarkt umwälzen wird. Um praktische Erkenntnisse im Live-Betrieb zu erhalten, hat Kathrein in Rosenheim ein Versuchsfunknetz eingerichtet. In dieser Testumgebung werden neuartige Anwendungen simuliert und das Zusammenspiel verschiedener Technologien erprobt.

Das Ziel sei, im internationalen Wettbewerb bei 5G an der Spitze der Entwicklung zu stehen, sagte Dr. Hermann Rodler, Leiter des Geschäftsbereich Products bei Kathrein. „Wir begrüßen jeden Schritt der Politik für eine wettbewerbsfähige digitale Infrastruktur“, so Rodler.

Der Staatsminister zeigte sich nach den Gesprächen zuversichtlich. Staatsminister Dr. Huber: „Die Digitalisierung ist die industrielle Revolution des 21. Jahrhunderts. Mit der Digitalisierungsstrategie der Bayerischen Staatsregierung setzen wir einen Schwerpunkt auf diesen Bereich. Wir wollen die sich eröffnenden Chancen konsequent nutzen. Unser Ziel ist, Bayern zur Leitregion des digitalen Aufbruchs zu machen. Wir freuen uns, innovative und kreative Unternehmen wie Kathrein in Bayern zu haben.“

Eingeladen hatte den Staatsminister der Rosenheimer Landtagsabgeordnete Klaus Stöttner (CSU), der als Initiator des Digitalen Gründerzentrums „Stellwerk18“ in der Digitalisierung eine große Chance für die Region sieht. „Von Rosenheim geht eine enorme Innovationskraft aus. Der Besuch des Staatskanzleichefs bei Kathrein verdeutlicht diese Bedeutung unserer regionalen Wirtschaftsunternehmen im Bereich Digitalisierung. Mit dem gerade entstehenden Digitalen Gründerzentrum ‚Stellwerk18‘ werden wir unsere gute Position weiter stärken“, dankte Stöttner dem Staatsminister für seinen Besuch.

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